LINKE: Bessere Leben für alle!

Das Jahr 2011 verlief nicht gut für die abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen und Armen. Obwohl es in verschiedenen Branchen Lohnerhöhungen gegeben hat: Unterm Strich bleibt weniger netto vom brutto in den Portemonnaies, vor allem wegen der höheren Belastung durch Sozial- und Krankenversicherung. Die Kluft zwischen reich und arm hat weiter zugenommen. Deshalb streiten wir LINKEN für mehr soziale Gerechtigkeit.

Ich habe im Landtag gefragt, wer von den Abgeordneten bereit wäre, für weniger als 10 Euro in der Stunde zu arbeiten. Es hat sich niemand gemeldet. Deshalb verstehe ich nicht, warum nur wir LINKEN für einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro eintreten.

Wegen der Milliardengeschenke an die Reichen ist die öffentliche Hand chronisch unterfinanziert. Zu niedrige Investitionen lassen die Infrastruktur verrotten. Den Kommunen geht die Luft aus. Privater Reichtum und öffentliche Armut trifft wieder die mit den normalen und den niedrigen Einkommen.  Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten.

Wir LINKEN wollen Schluss machen mit der Übermacht der Großkonzerne, angefangen bei den Energieriesen RWE, E.ON und Konsorten. Wo es Milliardäre und monopolartige Macht gibt, da kann es keine Freiheit geben. Leider hat ein ungezügelter Wirtschaftsliberalismus den politischen Liberalismus früherer Zeiten erstickt. Freiheit bedeutet immer die Möglichkeit, als Individuum verschiedene Optionen zu haben und Entscheidungen treffen zu können.

Ein paar lumpige hundert Euro im Monat lassen jedoch nur die Wahl zwischen Discounter A oder B und zwischen verschiedenen Fernsehsendern. In Arbeitswelt und Politik hat das Kapital überwältigenden Einfluss.  Deshalb brauchen wir eine gemeinwirtschaftliche Ordnung mit demokratischer Teilhabe aller an den richtungsgebenden Entscheidungen. Eine Welt, die die Würde des Menschen verwirklicht und in der auch die Natur sich wieder erholt.