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Energiearmut: Stromabschaltungen verbieten! LINKE fordert kostenloses Grundkontingent

Laut dem Vorstand der Verbraucherzentrale NRW Klaus Müller können immer weniger Menschen die Stromrechnung bezahlen. "Es ist empörend, dass 600.000 Familien und damit einer Million Menschen  in Deutschland schon der Strom abgedreht wurde", so Michael Aggelidis, Energieexperte der LINKEN und Mitglied des 15. Landtages von NRW. „Strom im privaten Haushalt gehört in unserer Gesellschaft zur Teilhabe und zum Existenzminimum. Wir LINKEN wollen Stromabschaltungen deshalb verbieten!

Aggelidis weiter: „Die Verbraucherzentrale sagt, dass neben Hartz-IV-Betroffenen vor allem GeringverdienerInnen und RentnerInnen die Opfer sind, deren Heizkosten nicht von den Behörden übernommen werden. Menschen, denen das in keiner Weise zuzumuten ist. Wir LINKEN finden es unsozial und auch ökologisch irre, dass diejenigen, die am meisten Strom verbrauchen, am wenigstens zahlen. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Weg mit den Privilegien für die industriellen Großverbraucher, her mit einem kostenlosen Grundkontingent für die privaten Haushalte, finanziert durch steigende Preise bei höherem und sehr hohem Verbrauch. Die Kosten der Energiewende dürfen nicht von denen geschultert werden, die ohnehin schon am wenigsten haben.“