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Rutschbahn in die Armut

 

Nach neuen Berechnungen des DGB fallen immer mehr Menschen, die in Erwerbslosigkeit geraten, direkt in den ALGII-Bezug“, erklärte Michael Aggelidis, wirtschaftspolitischer Sprecher der ehemaligen Fraktion der LINKEN in NRW und Direktkandidat der LINKEN gestern in Bonn. „Erwerbslosigkeit ist inzwischen eine Rutschbahn in die Armut, das ist nicht länger hinnehmbar.“

„Zwischen 2008 und 2011ist die Zahl der betroffenen Personen bundesweit um 18,7% gestiegen. Wenn man innerhalb von zwei Jahren keine 12 Monate sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nachweisen kann, hat man keinen Anspruch auf normales Arbeitslosengeld. Das ist völlig ungerecht, denn die Betroffenen trifft in den allermeisten Fällen keine Schuld“, fuhr Michael Aggelidis fort.

„Wir LINKEN schließen uns den Protesten des Bonner Erwerbslosenforums an, das die zunehmende Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger anprangert“, betonte Aggelidis, der auf Platz 10 der Landesreserveliste der LINKEN für die kommenden Landtagswahlen steht. „Dieses Land braucht wieder ein soziales Gewissen. Wir LINKEN fordern einen Mindestlohn von 10 Euro, armutsfeste Mindesteinkommen und Renten. Damit die von Verarmung Betroffenen eine Stimme haben. muss der Protest auf die Straße getragen werden – und DIE LINKE muss wieder in den Landtag."